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23. August: Social Media Walk #dnbsmcffm in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt

Buchregale in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt, Foto: Katja Kupka

Lesesaal der Deutschen Nationalbibliothek, Foto: Katja Kupka

Möchtest Du mit dem Social Media Club Frankfurt die Deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt kennenlernen? Hast Du einen aktiven und öffentlichen Account auf Twitter, Instagram oder Facebook oder bloggst Du regelmäßig oder veröffentlichst eigene Videos auf YouTube?
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Blick von der Bühne beim Open Air-Konzert des hr-Sinfonieorchesters; Foto: Katja Kupka

Klassik und Social Media: Das Open Air Konzert des hr-Sinfonieorchesters

Ein Blick hinter die Kulissen

Als Social Media Reporterin besuchte ich am 17. August das Open Air Konzert des hr Sinfonieorchesters. Meine Eindrücke und die der anderen Social Media – Reporter findet Ihr unter #hrSOpenAir. Einige Tage vorher traf ich im Hessischen Rundfunk die Cellistin Christiane Steppan zum Interview. Sie spielt seit ihrem achten Lebensjahr Cello, sodass es ihr leicht fiel, mir dessen Klang zu beschreiben: „Das Cello ist sehr gesanglich, mit dem Horn zusammen kommt es dem Gesang – zum Beispiel einem guten Bariton – am nächsten. Dabei klingt es warm, rund und nie schrill, poetisch beschrieben klingt das Cello ‚sinnlich‘“.

Interview mit Cellistin Christiane Steppan im Hessischen Rundfunk; Foto: Ulrike Schmid

Interview mit Cellistin Christiane Steppan im Hessischen Rundfunk; Foto: Ulrike Schmid

Mich interessierte, wie sie mit den besonderen Anforderungen eines Konzerts unter freiem Himmel bei den vergangenen Open Air-Konzerten umging. Sie erklärte: „Ich fand es toll, das Publikum war so aufmerksam und hat begeistert zugehört. Es ist immer ein Geben und Nehmen zwischen Musikern und Publikum, und die Begeisterung hatte sich übertragen.

So erlebte ich auch das Konzert letzte Woche. Während des Vorprogramms redeten die Besucher noch viel, aber bei dem Vortrag des Orchesters war ich beeindruckt, wie still Tausende Menschen sein können. Eine Ausnahme stellte das zeitgenössische Werk „América salvaje“ von Jimmy López dar, bei dem die Zuschauer gefühlvoll und möglichst wenig neurotisch (O-Ton Dirigent) in die 2000 mit Wasser gefüllten Vogelpfeifen blasen sollten. Via Twitter informierte ich den Komponisten, wie gut Frankfurt sein Werk aufnahm.

Die Besucher des Open Air Konzerts des hr-Sinfonieorchesters; Foto: Katja Kupka

Die Besucher des Open Air Konzerts des hr-Sinfonieorchesters; Foto: Katja Kupka

Das hr-Sinfonieorchester als YouTube-Star

Frau Steppan ist im Web wenig aktiv und pflegt lediglich ein privates Facebook-Profil. Dennoch antwortete sie begeistert auf meine Frage, wie sich die Digitalisierung auf das Orchesterleben auswirkt: „Ich nehme das sehr positiv wahr. Bis weit in die 90er Jahre gab es wenig Werbung für das hr-Orchester, abgefilmte Konzerte im TV ja, aber wenig mediale Aufmerksamkeit. Durch Social Media erhöht sich die Aufmerksamkeit und das Orchester erreicht neue Zielgruppen, zum Beispiel durch das niedrigschwellige Angebot bei YouTube. Das #hrSO war eines der ersten Sinfonieorchester mit eigenem YouTube-Kanal. Das Niveau sinkt dadurch nicht, denn das Orchester macht keine anderen Dinge als zuvor.

Kurz vor dem großen Auftritt; Foto: Katja Kupka

Kurz vor dem großen Auftritt; Foto: Katja Kupka

Dank YouTube ist die Qualität des hr-Sinfonieorchesters auf der ganzen Welt bekannt. Gerade im asiatischen Raum ist die Begeisterung für klassische Musik groß und die Menschen freuen sich, wenn das #hrSO auf Tournee kommt. Die Konzertsäle in Japan zählen zu den besten der Welt und die Menschen reagieren enthusiastisch auf die Musik, ähnlich wie in Südkorea. Lediglich in China entwickelt sich die Nachfrage noch langsamer, zumindest außerhalb der Metropolen.

Letzte Vorbereitungen für das Open Air-Konzert des hr-Sinfonieorchesters; Foto: Katja Kupka

Letzte Vorbereitungen für das Konzert des hr-Sinfonieorchesters; Foto: Katja Kupka

Frauen am Dirigentenpult

In der Vorbereitung auf das Gespräch recherchierte ich, dass nur knapp zwei Prozent der deutschen Sinfonieorchester von einer Frau dirigiert werden. Ich fragte Christiane, ob sie einen Unterschied zwischen der weiblichen und männlichen Art ein Orchester zu führen feststellen kann. Sie sagte: „Ich habe schon öfter unter einer Dirigentin gespielt, zuletzt zum Saisonende unter der jungen Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla, die Chefdirigentin in Birmingham wurde. Mir ist es egal, ob Mann oder Frau, Hauptsache überzeugend. Vor vielen Jahren war es exotisch, da gab es mal seltsame Blicke, aber heute nicht mehr. Es geht darum, dass die Person überzeugt und ihren Job gut macht – es ist keine Geschlechterfrage.

Zu Dirigenten wollte ich wissen, ob es eine Entwicklung in deren Verhältnis zum Orchester über die Zeit gab. Nachdem ich das sympathische und offene Auftreten von Andrés Orozco-Estrada, Chefdirigent des hrSO, beim Konzert erlebte, kann ich mir die Zusammenarbeit auf Augenhöhe gut vorstellen.

Zum Verhältnis zwischen Orchester und Dirigent erklärte die Cellistin: „Es gab und gibt immer mal wieder dominante Dirigenten, das ist weniger eine Generationsfrage, sondern mehr eine Typsache. Wichtig ist, dass sich der Dirigent den Musikern gegenüber respektvoll verhält, idealerweise auf Augenhöhe. Sie dürfen nicht vergessen: Ohne Orchester ist der Dirigent nichts – und umgekehrt. Ein Dirigent muss ein guter Musiker sein, aber auch ein guter Psychologe. Stellen Sie sich vor, da sitzen 80 bis 100 Persönlichkeiten, die alle studiert haben und ihr Instrument und das Stück perfekt beherrschen. Er oder sie muss es schaffen, innerhalb einer Woche ein wohlklingendes Ganzes zu erzeugen. Das sind die wahren Könner, die das hinbekommen, ohne dass es Krach gibt.“

Bei dem internationalen Orchesterprojekt Spira Mirabilis spielen die Musiker ohne Dirigenten, was aber möglicherweise nur bei kleineren Orchestern problemlos funktioniert.

Die Social Media-Reporter beim Backstage-Einsatz; Foto: Katja Kupka

Die Social Media-Reporter beim Backstage-Einsatz; Foto: Katja Kupka

Wer wie ich das Konzert am Mainufer besucht hat, dachte vielleicht im Stillen „ich müsste viel öfter klassische Musik hören“. Falls Ihr nicht bis zum nächsten Sommer warten wollt, probiert doch mal ein Abonnement aus. Das klingt umfangreicher als es ist. Neben großen Abonnements, die alle Konzerte einer Saison abdecken, gibt es diverse „Einsteigermodelle“.

Wem der Weg in den hr-Sendesaal oder die Alte Oper zu weit ist, die Musikerinnen und Musiker kommen im Rahmen anderer Projekte auch in die Region. Christiane ist beispielsweise regelmäßig mit dem Brentano-Ensemble und einem Repertoire an Kammermusik in Hessen unterwegs.

Hinter den Kulissen des Open Air-Konzerts des hr-Sinfonieorchesters; Foto: Katja Kupka

Hinter den Kulissen des Open Air-Konzerts; Foto: Katja Kupka

Backstage Pass; Foto: Katja Kupka

Backstage Pass; Foto: Katja Kupka

Katja Kupka, Moderatorenteam #smcffm

Buch Storytelling aus dem Hanser Verlag, herausgegeben von Pia Kleine Wieskamp

Buchverlosung Storytelling: die Gewinnerin steht fest!

Liebe Mitglieder und Freunde des Social Media Club Frankfurt,

mithilfe eines Zufallsgenerators habe ich die Gewinnerin unserer Buchverlosung von Storytelling  (Pia Kleine Wieskamp) ermittelt. Herzlichen Glückwunsch an Juliane Benad und viel Spaß beim Lesen! Mit ihrem Tweet kam sie in unsere Lostrommel.

Die schönen und kreativen Begründungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erreichten uns als Kommentare auf unserem Blog sowie über Twitter. Da gab es zum Beispiel „mainfrankfurt erzählt Frankfurter Geschichten im digitalen Storytelling – wir brauchen so ein Buch!“, von Andrea Görsch:Gute Geschichten bringen Farbe ins Leben, sie sind die frisch gepflückten Gewürze in der Suppe. Und mit einem guten Fachbuch über das Storytelling ist es wie mit einem Kochbuch: kann man nie genug davon haben – deshalb hätte ich das Buch sehr gerne.“ oder von Philipp Stempel „denn hinter jeder Buchverlosung verbirgt sich eine Geschichte“.

Die Kommentare haben mir so gut gefallen, dass ich am liebsten gar nicht ausgelost und 20 Bücher auf die Reise geschickt hätte, leider habe ich nur das eine. Es wurde deutlich, dass Storytelling ein relevantes Thema ist, das uns Kommunikatoren bewegt und interessiert. Ein guter Anstoß für die nächsten Insights des Social Media Club Frankfurt – was meint Ihr?

Noch einmal herzlichen Dank an den Hanser Verlag, der uns das Buch zur Verfügung stellte.

Es grüßt Euch herzlich

Katja Kupka vom Moderatorenteam #smcffm

IBM Gebäude A | Quelle: Katja Kupka

smcffm Insights: Social Collaboration bei IBM und Hamm Reno am 2. März

Social Media privat zu nutzen ist mittlerweile Alltag. Schnell die Urlaubsfotos auf Facebook posten, sich mit Kollegen auf XING verlinken oder im schnellen Nachrichtenstrom auf Twitter mitschwimmen – doch wie sieht es mit Social Media in den Unternehmen aus? Wo gibt es Social Collaboration mit internen Wikis, Blogs und Foren, um Wissen zu teilen und die interne Kommunikation zu verbessern? Und wenn es solche Tools gibt, werden diese auch von allen Mitarbeitern genutzt, nicht nur von Digital Natives oder Heavy Usern aller Altersklassen? Wie motiviert das Unternehmen jene Mitarbeiter, die sich all dem verschließen?

Unsere Speaker und ihre Themen

Zu diesen und weiteren spannenden Fragen werfen unsere Insights am 2. März einen Blick hinter die Kulissen von IBM Deutschland und Hamm RenoBarbara Koch von IBM eröffnet den Abend. Als Leader Social Business hat sie die Vogelperspektive und teilt mit uns ihren Erfahrungsschatz über vielfältige Herausforderungen und Erfolgsgeschichten mit internen sozialen Netzwerken ihrer Kunden in unterschiedlichen Branchen.

Barbara Koch, Solution Sales Leader Social Business und Commerce

Barbara Koch, Solution Sales Leader Social Business und Commerce

Gerrit Welling, Projektleiter Retail Tomorrow, nimmt uns mit in die Welt der Schuhe. Er schildert anschaulich die Herausforderungen bei der Einführung von Social Collaboration in der Hamm Reno Group, einem der größten europäischen Schuhhändler.

Gerrit Welling von der Hamm Reno Group

Gerrit Welling von der Hamm Reno Group

Aller guten Dinge sind drei. Daher freuen wir uns außerdem ganz besonderes auf Stefan Pfeiffer und Sascha Giersch von IBM, die uns das Thema „Mitarbeiter als Markenbotschafter – Authentizität statt Anonymität“ nahebringen. Stefan Pfeiffer ist Marketing Leader Mobile & Social Solutions DACH und bloggt auf StefanP’s Business Blog.

Stefan Pfeiffer

Stefan Pfeiffer von IBM

Sascha Giersch ist in Social Software Sales Banking bei IBM tätig und hat den Social Media Club Ffm gemeinsam mit seiner Kollegin Sonja Albrecht bei der Vorbereitung der Insights tatkräftig unterstützt.

Anmeldung

Wie Ihr es von unserer beliebten Veranstaltungsreihe kennt, gibt es nach den Vorträgen noch ausreichend Zeit für angeregte Diskussion und einen entspannten Austausch. Aus Kapazitätsgründen ist eine Anmeldung zum Event nötig. Zur Anmeldung geht es hier entlang: XING-Event Sollten wir Euch im direkten Kontakt einen Platz auf der Gästeliste bestätigt haben, gilt dies natürlich gleichfalls als Anmeldung. Sprecht uns gerne für einen Platz auf der Warteliste an, falls wir ausgebucht sind.

Livestream

Ihr habt keinen Platz mehr bekommen oder wohnt nicht im Rhein-Main-Gebiet? Dank der großzügigen Unterstützung unseres Sponsors Livestream.watch können wir Euch die Liveübertragung des Events anbieten. Über diesen Link sind wir ab 18:30 Uhr live on airStream-Café Livestream für smcffm

Wegbeschreibung

Wer mit der S-Bahn anreist, braucht diesen Herrn nicht nach dem Weg zu fragen, er ist wenig gesprächig. Wie Ihr weiter unten seht, ist unser Veranstaltungsort

Skulptur am Bahnhof Eschborn | Quelle: Katja Kupka

Bahnhof Eschborn | Quelle: Katja Kupka

aber ganz einfach zu finden und nur 8 Gehminuten von der Station entfernt. Für die Autofahrer stehen Gästeparkplätze zur Verfügung.

Wegbeschreibung Bahnhof Eschborn | Quelle: Katja Kupka

Bahnhof Eschborn | Quelle: Katja Kupka

vom S-Bahnhof Eschborn Süd zu IBM | Quelle: Katja Kupka

vom S-Bahnhof Eschborn Süd zu IBM | Quelle: Katja Kupka

Wegbeschreibung zu IBM | Quelle: Katja Kupka

Jetzt noch über die Brücke | Quelle: Katja Kupka

gleich am Ziel bei IBM | Quelle: Katja Kupka

Gleich am Ziel bei IBM | Quelle: Katja Kupka

Katja Kupka, Orgateam Social Media Club Frankfurt #smcffm

Save the date! Insights am 2. März 2016

Zusammen mit unserem Gastgeber IBM Deutschland laden wir Euch herzlich zu den nächsten Insights des Social Media Club Frankfurt ein.

Am 2. März 2016 sind wir ab 18:00 Uhr bei IBM in Frankfurt zu Gast und Ihr dürft Euch auf spannende und inspirierende Insights rund um Social Business/Social Collaboration freuen. Wie Ihr es vom smcffm kennt, gibt es neben drei interessanten Fachvorträgen kompetenter und eloquenter Speakerinnen und Speaker auch die Möglichkeit zum ausgiebigen Netzwerken.

IBM Gebäude A | Quelle: Katja Kupka

IBM in Frankfurt | Quelle: Katja Kupka

Save the date!

Hier geht es zur Anmeldung auf XING.

Es gibt nur noch wenige freie Plätze!
Unser Sponsor Livestream.watch überträgt das Event live auf: Streamcafe

Es grüßen Euch herzlich

Katja Kupka und Paul Dylla , Orgateam #smcffm

Im Gespräch mit den Digital Media Women Rhein-Main

Logo #DMW Digital Media Women

Logo #DMW Digital Media Women | Quelle: DMW

Die Digital Media Women sind mir in letzter Zeit regelmäßig begegnet, ob auf Twitter oder Facebook oder persönlich in Frankfurt auf verschiedenen Veranstaltungen, wie z.B. der Frankfurter Buchmesse. Und sie haben Eindruck hinterlassen.

Engagiert, innovativ und professionell organisiert sind Eigenschaften, mit denen ich die  Digital Media Women beschreiben würde. Also ausreichend gute Gründe um mit ihnen hier ein Interview zu führen.

Paula Landes, Quartiersleiterin und im Orgateam der Digital Media Women (#DMW ) Rhein-Main hat dem Social Media Club Frankfurt einige Fragen über die Digital Media Women, ihre Angebote und ihre letzten Aktivitäten in Frankfurt beantwortet.

Paula Landes, Quartiersleiterin und im Orgateam der Digital Media Women (#DMW ) Rhein-Main

Paula Landes, Quartiersleiterin und im Orgateam der Digital Media Women (#DMW ) Rhein-Main | Quelle: Paula Landes

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